 | | 20.04.2010
ORF Interview mit Christoph Holz zu Facebook und Social Web
Facebook und soziale Netzwerke finden statt, egal ob die Firmen dabei sind oder nicht. Nimmt eine Firma nicht Teil, kann es dennoch passieren, dass von einer Privatperson eine entsprechende Präsenz errichtet wird.
Für den Konsumenten ist nicht erkennbar, ob eine Firma hinter einem bestimmten Profil steckt oder eine Privatperson. Wir sprechen bei sozialen Netzwerken nicht von täglicher Aktualität. Da geht es eher um Minutenaktualität! Wenn bei einer Firma etwas bestimmtes passiert, wird dies in Facebook häufig sofort diskutiert. Jede Firma tut gut daran, da mithalten zu können.
Es kann jedoch nicht davon ausgegangen werden, dass man sich durch den Einstieg ins soziale Netzwerk einen gewissen Aufwand erspart. Es kommt sogar - wie bei allen neuen Medien - zusätzlicher Aufwand dazu. Soziale Netzwerke können nicht kontrolliert werden - wie das Beispiel von Nestle zeigt. In diesem speziellen Fall hat die Firma versucht, mit rechtlichen Schritten ein kritisches Greenpeace-Video auf Youtube zu sperren. Dies hatte jedoch zur Folge, dass sich das Video in Windeseile in sozialen Netzen verbreitet hat und am Ende hat es dann erst recht „Jeder“ gesehen. Solche klassischen machtpolitischen und rechtlichen Ansätze gehen in den sozialen Netzwerken oft nach hinten los.
Was können Firmen tun, um professionell im Social Web präsent zu sein? Auf Experimente sollte verzichtet werden! Die Zeit des unkontrollierten Ausprobierens ist eindeutig vorbei. Transparenz und Authentizität zählen hier zu den Erfolgsfaktoren. Es kann nur dazu geraten werden, sich von einer kompetenten Agentur beraten zu lassen, um eine Unternehmensstrategie für das Social Web zu entwickeln. So können Fehler vermieden werden, die vorher schon andere gemacht haben.
HIer gehts zum ORF -Interview Download PDF "Social Web - Hype oder nachhaltiger Trend?"
|  |